In Neubauten muss ein bestimmter Anteil der benötigten Wärme fürs Haus aus regenerativen Energien erzeugt werden. Dies schreibt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vor. Deshalb entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage. Beide Systeme haben eines gemeinsam: Das Dach des Gebäudes lässt sich effektiv nutzen, um die Sonnenenergie gewinnbringend und umweltfreundlich zu verwenden. Für den Hausbesitzer bedeutet dies, nicht nur auf Dauer seine Heizkosten zu senken und zum Umweltschutz beizutragen, sondern auch von Fördergeldern und günstigen Krediten zu profitieren. So kann durch den Einsatz einer Solarthermie-Anlage in aller Regel zwischen den Monaten April und September gänzlich auf einen zusätzlichen Heizkessel verzichtet werden. Eine Solarthermie-Anlage besteht aus einem Kollektor, in dem eine Trägerflüssigkeit durch Sonnenstrahlen erhitzt wird. Die so gewonnene Wärme wird im nächsten Schritt zu einem Speicherkessel geleitet, der das Brauchwasser des Hauses erhitzt, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Im Gegensatz zu einer Solarthermie-Anlage wandelt eine Photovoltaik-Anlage die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um. Durch einen Wechselrichter wird der gewonnene Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und kann anschließend in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Eine womöglich störende Optik braucht der Bauherr dabei nicht zu befürchten: Moderne Systeme lassen sich direkt beim Bau oder bei einer Sanierung des Dachs harmonisch und fast unsichtbar in die Dachfläche integrieren.(ZWS)
Solarkollektoren von ZWS entlasten die Heizungsanlage
26. November 2010 | Keine Kommentare