ZWS – Solar . info

Der Solarblog der ZWS GmbH

31. Juli 2009
von tm
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Argumente für eine ZWS Solaranlage

Häufig werden unsere ZWS-Mitarbeiter gefragt, was für den Einsatz einer Solaranlage von ZWS spricht. Einige Argumente haben wir Ihnen hier aufgelistet:

Eine ZWS – Solaranlage reduziert die Energiekosten
In unseren Breiten liefert eine Solaranlage genug Energie, um in den Sommermonaten bis zu 100 % des Warmwasserbedarfs zu decken.
Das spart Energie und verlängert die Lebensdauer des Heizkessels. Im Jahresdurchschnitt können bis zu 65 % des Warmwassers solar erwärmt werden.

Eine ZWS – Solaranlage ist aktiver Umweltschutz
Eine Solaranlage ist ein sichtbares Zeichen für zukunft- und umweltorientiertes Verhalten des Betreibers und steigert den Wert einer Immobilie.

Eine ZWS – Solaranlage nutzt emissionsfreie und unerschöpfliche Energien
Die Nutzung von solarer Energie leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsparung fossiler Brennstoffe. Eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung eines 4-Personenhaushalts reduziert den Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich rund 1.000 kg.

Eine ZWS – Solaranlage kann in ganz Deutschland effektiv genutzt werden
In Deutschland summiert sich die auf eine nach Süden geneigte Fläche treffende Sonnenenergie auf Ø 1.100 kWh/m2. Das entspricht ca. 250 Wannen-Vollbädern. Ob in Hamburg, Berlin, Köln oder München – bereits 1.300 Stunden Sonnenschein reichen aus, um eine Solaranlage effektiv zu betreiben.

Eine ZWS – Solaranlage macht unabhängig von Energiepreisänderungen

Eine ZWS – Solaranlage wird lukrativ gefördert
Der Einbau einer Solaranlage wird vom Bund, einigen Ländern und Gemeinden sowie EVU finanziell gefördert. Auf ZWS.de finden Sie eine kostenlose Fördermittelauskunft, um die für Sie optimale finanzielle Fördermöglichkeit zu finden.

8. Mai 2009
von tm
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Solarwärme trotzt Konjunktur

Geschäftsklima in der Solarthermiebranche verbessert sich im ersten Quartal / Heizkessel-Abwrackprämie trägt zu Marktbelebung bei.

Die deutsche Solarwärmebranche trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal stieg der Absatz bei den heimischen Kollektorenherstellern gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent. Das Geschäftsklima in der Branche verzeichnet insgesamt eine spürbare Aufwärtsbewegung im Vergleich zum Jahresende 2008. “Der positive Trend in der Solarthermie entgegen der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung freut uns natürlich sehr”, so Helmut Jäger, zweiter Vorsitzender im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). “Wir führen die Aufwärtsbewegung unter anderem auf die ‘Abwrackprämie’ für Altheizungen zurück.” Beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletskessel erhalten Eigenheimbesitzer je nach Größe der Anlage einen bis zu vierstelligen Investitionskostenzuschuss. Zu einem positiven Marktumfeld trägt auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bei. Seit Januar 2009 schafft es im Neubausegment verbindliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Wärme.

Demgemäß konnten die deutschen Kollektorenhersteller laut einer Erhebung des BSW-Solar und des Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) im ersten Quartal 2009 eine Bruttokollektorenfläche von 215.000 Quadratmetern absetzen. Das bedeutet ein Absatzplus von 10,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2008.

Knapp die Hälfte der Solarthermieunternehmen beurteilt ihre gegenwärtige Lage als gut bis sehr gut. 51 Prozent rechnen mit einer günstigen Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. Der BSW-Solar erhebt im Geschäftklimaindex “Solar” regelmäßige Zahlen unter einem festen Kreis von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Investitionen in die klimafreundliche Solarthermie werden durch Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm der Bundesregierung unterstützt. Über die Fördermöglichkeiten informiert die Service-Homepage des BSW-Solar www.solarfoerderung.de

Die deutsche Solarwärmebranche beschäftigte 2008 rund 25.000 Menschen. Sie verzeichneten einen Jahresumsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro. Derzeit sind in Deutschland rund 1,3 Millionen Solarthermieanlagen in Betrieb. Jährlich produzieren sie rund 5,3 Terrawattstunden Solarwärme.

(Quelle: BSW – Bundesverband Solarwirtschaft)

24. März 2009
von tm
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Neue BAFA-Förderrichtlinien in Kraft getreten. (zws-solar.info)

Diese neuen Richtlinien gelten für ab dem 1. März 2009 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellte Anträge und umfassen Änderungen bei der Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Diese setzen die Maßgaben aus dem am 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) um. Nach dem EEWärmeG müssen Eigentümer von Gebäuden, die neu errichtet werden, den Wärmeenergiebedarf für Heizung (einschließlich Warmwasserbereitung) und Kühlung anteilig durch erneuerbare Energien decken. Die neue Förderung berücksichtigt das Eigeninteresse des Eigentümers eines Neubaus an der Erfüllung seiner Nutzungpflicht, aber auch die Tatsache, dass die Nutzung erneuerbarer Energien in Neubauten wesentlich weniger aufwändig ist.

Künftig erhalten Antragsteller für Solarkollektoren, Biomasseanlagen bis 100 kW Nennwärmeleistung und effiziente Wärmepumpen, die in Neubauten errichtet werden, um 25 % geringere Basisfördersätze. Die Bonusförderung bleibt jedoch unberührt.

Die geringen Fördersätze gelten nur für Anlagen in Neubauten, für die der Bauantrag bzw. die Bauanzeige ab dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. erstattet wurde. Anlagen in Neubauten, für die bereits 2008 oder früher ein Bauantrag gestellt wurde, sind wie Anlagen in Bestandsbauten von dieser Kürzung nicht betroffen.

Quelle: bafa.de

24. März 2009
von tm
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ZWS beantwortet Ihre Fragen zur Solartechnik

Sie haben Fragen zu Solartechnik bzw. Solarthermie? Ein bestimmtes Thema zur Solartechnik würde Sie besonders interessieren? Oder vielleicht haben Sie Anregungen zu diesem ZWS-Solar-Blog?  Dann schreiben Sie dem ZWS-Solar-Team doch einfach eine e-Mail. Wir sind unter folgender Mailadresse für Sie erreichbar: kontakt@zws-solar.info!

14. März 2009
von or
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Funktionsprinzip einer thermischen Solaranlage zur Wassererwärmung (zws-solar.info)

Solaranlagen werden seit vielen Jahren zur Erzeugung von Warmwasser eingesetzt. ZWS bietet bereits seit seiner Gründung im Jahr 1995 thermische Solaranlagen zur Erzeugung von Warmwasser und zur Heizungsunterstützung an. Aber wie funktioniert eigentlich eine typische Solaranlage zur Erwärmung von Trinkwasser* (z.B. Dusch- und Badewasser) ?

Normale Systeme zur solarthermischen Brauchwassererwärmung kommen seit vielen Jahren zum Einsatz. Die Anlagen werden hierbei auf eine 100%ige Deckung in den Sommermonaten ausgelegt. Dies bedeutet, dass die Energie zur Brauchwassererwärmung in dieser Zeit vollständig von der Solaranlage bereitgestellt wird. Auf das ganze Jahr betrachtet ist ein solarer Deckungsgrad von 50 bis 65 % bei vielen Herstellern üblich. Die thermische Solaranlage besteht im wesentlichen aus den folgenden Komponenten:
• Thermische Kollektoranlage
• Solarkreislauf
• Pump- und Regelstation (oft auch als Solarstation bezeichnet)
• Solar- oder Brauchwasserspeicher
• Nachheizung

Die Funktionsweise: Im Gegensatz zu normalen Brauchwasserspeichern haben typische Solarspeicher wie z.B. der ZWS Aquatec Solar zwei Wärmetauscher (i.d.R. in Form von Rohrschlangen) eingebaut. Im unteren Bereich des Solarspeichers befindet sich der Solarwärmetauscher, der die Wärme von der Solaranlage auf das Trinkwasser überträgt. Für den Fall, dass die Solarwärme nicht ausreicht, ist im oberen Bereich des Solarspeichers ein weiterer Wärmetauscher installiert. Hier wird bei Bedarf noch mit Hilfe der Heizungsanlage das Wasser auf die gewünschte Temperatur gebracht.

Der Solarwärmetauscher ist an dem Solarkreislauf angeschlossen, der mit speziellem Solarfluid befüllt ist. (Solarfluid ist ein nicht gesundheitsschädliches Gefrier- und Korrosionsschutzmittel.) Ein Fühler erfaßt die Temperatur des Solarfluids und vergleicht sie mit der Temperatur im Solarspeicher. Bei Überschreiten einer bestimmten Temperaturdifferenz wird die Pumpe (in der Solarstation) eingeschaltet. Diese pumpt das erwärmte Fluid vom Kollektor zum Solarspeicher und führt dabei gleichzeitig das abgekühlte Fluid zur Kollektoranlage zurück. So entsteht ein Kreislauf. Erreicht der Solarspeicher die gewünschte Temperatur, schaltet die Regelung die Pumpe wieder ab.

ZWS Schema Solaranlage

ZWS Schema Solaranlage

Das mit Hilfe der thermischen Solaranlage erzeugte warme Wasser sollte möglichst von vielen Verbrauchern des Hauses genutzt werden. Neben den Entnahmestellen an Wasserhähnen, Duschen oder Badewannen, können grundsätzlich auch Geschirrspülmaschinen und Waschmaschinen an das Warmwassernetz angeschlossen werden. Verfügen diese Geräte nicht über einen Warmwasseranschluss, kann ein spezielles Vorschaltgerät eingebaut werden, das die Zulauftemperatur begrenzt. Weitere Informationen dazu im Beitrag Sonnenenergie für Waschmaschinen hier im ZWS-Solar-Blog.

* Hinweis: Früher wurde hier auch oft der Begriff Brauchwassererwärmung verwendet

11. März 2009
von or
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Sonnenenergie für Waschmaschinen und Spülmaschinen (ZWS-solar.info)

Hier mal ein Tipp der ZWS-Technik:

Eine Waschmaschine ist praktisch in jedem Haushalt zu finden. Auch Spülmschinen gehören heute für viele Menschen  zur Grundausstattung einer Küche. Diese beiden Geräte benötigen warmes Wasser für den Waschvorgang. Dieses warme Wasser wird üblicherweise durch Elektroheizungen in den Geräten erzeugt.

Aber was kostet eigentlich diese elektrische Wassererwärmung für eine Waschmaschine? Nehmen wir mal eine ZWS-Beispielfamilie mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern. Bei dieser ZWS-Famile läuft die Waschmaschine durchschnittlich 1x täglich. Das macht 365 Waschgänge pro Jahr. Die Waschmaschine unserer ZWS-Familie verbraucht jeweils 1,76 KWh Strom für die Wassererwärmung. Das macht 642,4 KWh pr Jahr. Eine KWh kostet aktuell beim RWE für Privatkunden 0,1964 €. Somit zahlt unsere ZWS-Musterfamilie  126,17 € pro Jahr für die elektrische Wassererwärmung in der Waschmaschine.

Wussten Sie, dass man Wasch- und Spülmaschinen auch an Warmwasserleitungen anschließen kann? Sie benötigen dazu nur ein kleines Vorschaltgerät, das einen Warmwasser- und einen Kaltwasseranschluß hat. Eine Steuerung regelt die Mischung des Wasser auf die gewünschte Temperatur. (Bei ZWS gibt es für diese Zwecke den ZWS CALLIDUS)

Was kann man dadurch sparen? Als Basis der Berechnung nehmen wir wieder unsere ZWS-Musterfamilie. Diese Familie hat ein Haus mit einer modernen Zentralheizung und Warmwasserbereitung mit Solarunterstützung. Da bei dieser Heizung das Warmwasser zum großen Teil durch die Solaranlage praktisch kostenlos erwärmt wird, kommen wir hier nur auf kosten von etwa 0,02€  je KWh. Somit kostet in diesem Fall die Warmwasserbereitung für die Waschmaschine nur etwa 12,85€ je Jahr.

Selbst wenn man keine Solaranlage besitzt und das Wasser über die Gas- oder Ölheizung erwärmen muss, sollten die Kosten dieser Erwärmung unter 40€ in Jahr liegen.

Ein weitere Effekt dieser preiswerten Wasservorwärmung ist die Verlängerung der Lebensdauer Ihrer Waschmaschine. Da in Ihrer Waschmaschine kein Wasser mehr erwärmt wird, fällt an den Heizstäben praktisch auch kein Kalk mehr an.

Sie sparen hier sicher keine riesige Summen. Aber wie heisst es so schön: “Kleinvieh mach aus Mist” :-)

10. März 2009
von or
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Montage von Solarkollektoren (ZWS-solar.info)

Sie möchten in Zukunft Solarenergie nutzen, sind aber unsicher, ob an Ihrem Haus eine Montage möglich ist? Unsere ZWS-Solarteure haben Ihnen hier eine kleine Übersicht erstellt, welche Möglichkeiten Sie bei der Montage der Kollektoren haben.

Die bei ZWS-Kunden beliebtesten Varianten bei  der Montage von Thermischen Solarkollektoren werden hier beschrieben:

Die Aufdachmontage:

Die Vorteile der Aufdachmontage liegen in dem geringen Montageaufwand. Insbesondere bei der nachträglichen Montage von Solaranlagen kommt sie deshalb in den meisten Fällen zum Einsatz. Da bei der Aufdachmontage die Dacheindeckung kaum verändert wird, können hier praktisch keine Dichtigkeitsprobleme auftreten. Auch bei ZWS-Kunden ist diese Art der Kollektormontage sehr beliebt.

Für die Aufdachmontage nimmt man an jedem Befestigungspunkt eine Dachziegel heraus und verbindet einen sogenannten Sparrenanker mit dem darunterliegenden Sparren.
Für einen Kollektor mit 2,42 Fläche reichen z.B. vier Befestigungspunkte aus. An den Sparrenankern werden Halteschienen montiert, an denen schließlich der Kollektor befestigt wird. Die Sparrenanker sind so geformt, dass sie zwischen zwei übereinander liegenden Dachziegeln herausgeführt werden können. Dazu muss im überlappenden Bereich der beiden Dachziegel der Falz entfernt werden.
Die Rohrleitungen für Vor- und Rücklauf sowie die Anschlussleitung für den Fühler werden durch Lüfterziegel in das Dachinnere geführt. Bei der Dämmung der Rohrleitungen ist besonders auf eine UV- und witterungsbeständige Dämmung zu achten.

Achten Sie darauf, dass Sie Montagegestelle aus korrosionsarmen, bzw. -freien Materialien wie Aluminium oder Edelstahl verwenden, die der langen Lebensdauer der Kollektoren gerecht werden.

Hier sehen Sie das Dach eines ZWS-Kunden während und nach der Montage der Solarkollektoren:

ZWS-Befestigungsschienen zur Aufdachmontage

ZWS-Befestigungsschienen zur Aufdachmontage

Fertig montierte ZWS-Kollektoren

Fertig montierte ZWS-Kollektoren

Die Indachmontage / Dachintegration:

Die Vorzüge der Indachmontage, auch Dachintegration genannt,  sind ein optisch gefälligeres Erscheinungsbild, eine geringfügig bessere Wärmedämmung des Kollektors durch kleinere Außenflächen und besonders bei Neubauten die Einsparung von Dachziegeln. Nachteilig ist, dass durch das Öffnen der Dachhaut ein erhöhter Montageaufwand erforderlich wird.
Bei Dachneigungen unter 30° werden Indachmontagen schwierig und können zu Dichtigkeitsproblemen der Dachhaut führen. Die Indachmontage wird hauptsächlich bei Neubauten eingesetzt, da schon die erforderliche Fläche und die Position des Kollektors in der Planungsphase vom Architekten festgelegt werden können. Bei der Indachmontage wird der Kollektor mit Winkeln direkt auf den Sparren oder die Dachlattung verschraubt. Dazu werden vorher die entsprechenden Ziegel abgedeckt. Die Unterspannbahn oder andere Unterkonstruktionen dürfen dabei nicht beschädigt werden.
Nach der Montage des Kollektors werden die Anschlussleitungen direkt unter den Ziegeln in das Dach eingeführt. Für die Einführung der Verrohrung eignen sich bei Pfannendeckung sogenannte Lüfterpfannen besonders gut.

Besondere Sorgfalt ist beim Einbinden des Kollektors in die übrige Dachhaut erforderlich. Dies geschieht ähnlich wie beim Einbau eines Dachflächenfensters. Manche Eindeckungen sind so angebracht, dass das Wasser nicht seitlich, sondern über den Kollektor abfließt. An den Seiten erfolgt die Einbindung mit Profilen aus Zinkblech oder Aluminium.

Hinweis: Achten Sie auf die fachgerechte Montage des Eindeckrahmens.

ZWS-Montageskizze: Dachintegration eines Solarkollektors

ZWS-Montageskizze: Dachintegration eines Solarkollektors

ZWS-Schnittzeichnung: Indachmontage Solarkollektor

ZWS-Schnittzeichnung: Indachmontage Solarkollektor

Flachdachmontage / Aufständerung:

Für die Flachdachmontage wird, ebenso wie bei der Freiaufstellung von Kollektoren, ein Untergestell verwendet, welches die Kollektoren trägt. Der Vorteil bei einer Flachdachmontage besteht darin, dass der Kollektor in den meisten Fällen exakt ausgerichtet werden kann.

Da die Windlast mit der Höhe des Daches zunimmt, dürfen die auftretenden Windkräfte auf keinen Fall unterschätzt werden. Um eine Beschädigung der Dachhaut von Flachdächern durch eine Verankerung der Untergestelle zu vermeiden, verwendet man in den meisten Fällen Gewichte um der Windlast entgegen zu wirken. Für Gebäude bis 8 m Höhe beträgt das notwendige Gewicht ca. 75 kg je m2 Kollektorfläche, bei höheren Dächern sollten es mindestens 125 kg je m2 sein. Bei einer „Standard-Flachkollektoranlage“ mit einer Fläche von 6 m2 kann sich somit eine Gewichtsbelastung des Daches von 750 kg ergeben. Die Unterkonstruktion des Daches sollte deshalb vor der Installation gegebenenfalls von einem Statiker auf die sich durch die Gewichte ergebenden Lasten hin geprüft werden.
Die Aufstellung der Kollektoren durch ein Ständersystem lässt in der Regel eine bequeme Montage zu. Bei Aufstellung mehrerer Kollektoren hintereinander, muss darauf geachtet werden, dass diese sich nicht gegenseitig verschatten. Aus diesem Grund ist ein Mindestabstand zwischen den Kollektorreihen einzuhalten. Dieser hängt von den Kollektormaßen und dem Aufstellungswinkel ab.

Tipp:
Vermeiden Sie bei der Flachdachmontage Dachdurchdringungen, da diese auf Dauer Undichtigkeiten am Flachdach verursachen können. Überprüfen Sie vor Installation der Kollektoren die statische Belastbarkeit Ihres Flachdaches.

Hier sehen Sie Fotos einer ZWS-Referenzanlage. In diesem Fall hat der Kunde die Montagegestelle an Stahlträgern befestigt.

ZWS-Montagegestell für die Flachdachmontage des Kollektors

ZWS-Montagegestell für die Flachdachmontage des Kollektors

ZWS-Kollektor, auf Flachdach montiert

ZWS-Kollektor, auf Flachdach montiert

Sonstige Montagemöglichkeiten:

Es gibt natürlich noch weitere Möglichkeiten, Solarkollektoren zu montieren. Beispielsweise kann man die Kollektoren auch mit Hilfe von speziellen Konsolen an der Hausfassade befestigen. Dies wird jedoch nur selten gemacht, daher gehen wir hier nicht näher darauf ein.

Abschließend kann man sagen, dass es fast immer einen Weg gibt, die Sonne als zusätzliche Wärmequelle für sein Heizungssystem zu nutzen und so die Umwelt und seinen Geldbeutel zu schonen.

Hier noch ein wenig Werbung für ZWS:

Sie haben Interesse an einer Solaranlage? Unsere ZWS-Energieberater stehen Ihnen natürlich für eine Beratung zur Verfügung. Verwenden Sie einfach das Kontaktformular auf ZWS.de.

9. März 2009
von tm
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Das Potential der Sonne (ZWS-solar.info)

Sie interessieren sich für Solartechnologie, haben aber kein Gefühl dafür, wieviel Energie so eine Solaranlage bereitstellen kann? Unser ZWS-Solarteam hat hier ein paar interessante Fakten für Sie:

Die Sonne ist bekanntermaßen der „Ursprung allen Lebens“ und unsere größte Energiequelle. Sie strahlt im Verlaufe eines Jahres eine Energiemenge auf die Erde, die dem 6.720-fachen des weltweiten Energiebedarfes der Menschheit entspricht.

Dieser Energiebedarf wurde von Experten im Jahr 2000 auf 20 Gigatonnen (Gt) SKE geschätzt. (1 kg SKE entspricht der Energiemenge, die beim Verbrennen von 1 kg Steinkohle umgewandelt wird.)

Andersherum betrachtet, wird auf eine Fläche von 137 x 137 km2 soviel Energie von der Sonne geliefert, dass damit der jährliche, weltweite Energiebedarf gedeckt werden könnte. Bezogen auf Fläche und Strahlungsbilanz Deutschlands, übersteigt die Einstrahlung der Sonne den Primärenergiebedarf der Bundesrepublik um den Faktor 80.

Um sich das gewaltige Potential der Sonnenenergie besser vorstellen zu können, betrachten wir einfach mal eine Fläche von 1 m² in Deutschland und setzen die dort auftreffende Sonnenenergie in Verhältnis zu einigen bekannten Primärenergieträgern. Diese Sonnenenergie entspricht z. B.

  • 230 – 310 kg Brennholz
  • 180 – 235 kg Braunkohlenbriketts
  • 95 – 120 m³ Erdgas
  • 95 – 120 l Heizöl

ZWS: Potential der Sonne

ZWS: Potential der Sonne

Eine Nutzung des enormen Potentials der Sonnenenergie ist demnach nicht nur in den so genannten sonnenreichen Gebieten der Erde, sondern auch in unseren Breitengraden sinnvoll.