ZWS – Solar . info

Der Solarblog der ZWS GmbH

21. Februar 2011
von zws
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Klimaschutz ist gut, wenn er nichts kostet

Das öffentliche Interesse am Thema Klimaschutz ist zum ersten Mal seit einem Jahr wieder gestiegen. Der aktuelle Index des Klima-Barometers verzeichnet für das vierte Quartal 2010 einen Anstieg von 55 auf 73 Punkte, bleibt aber insgesamt auf einem niedrigen Niveau. Trotz der 16. Weltklimakonferenz in Cancún im Dezember 2010 erreichte der Klimaschutz nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die die Konferenz in Kopenhagen 2009 ausgelöst hatte. Ein viel diskutiertes Thema des vierten Quartals 2010 waren dagegen die erneuerbaren Energien. Ihr Ausbau wurde in der Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken sowie der Strompreissteigerung diskutiert. Gefragt nach dem wichtigsten Grund für den Ausbau erneuerbarer Energien, sprechen sich die Teilnehmer vor allem für die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern (39 Prozent) und für Klimaschutz (36 Prozent) aus. Die Finanzierung der Energiewende ist jedoch für die Mehrheit der Befragten umstritten: 55 Prozent sind der Meinung, der Ausbau sollte sich ohne Subventionen finanzieren und nicht zu Lasten der Verbraucher gehen. Die Umfrage fand vor dem Hintergrund der Erhöhung der Strompreise statt, die die Energieversorger mit den gestiegenen Kosten aus der sogenannten Ökostrom-Umlage begründeten. Nur noch 28 Prozent sind bereit, den Ausbau erneuerbarer Energien durch einen Stromkosten-Aufschlag mitzutragen. Bei der Wahl einer regenerativen Energiequelle für das eigene Heim gibt es bei den Befragten einen eindeutigen Favoriten: die Sonne. Die klare Mehrheit würde eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage (zusammen 59 Prozent) installieren lassen, um ihren Haushalt mit Wärmeenergie oder Strom direkt vom eigenen Dach zu versorgen. Das Heizen mit Holz oder der Einsatz einer mit Ökostrom betriebenen Wärmepumpe fanden weniger Zuspruch.

ZWS

8. Januar 2011
von zws
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Solarenergie in Deutschland gut aufgestellt

Die deutsche Solarenergiebranche ist gut aufgestellt: Für 2011 werden neue Zuwächse erwartet. Neben einem Technologievorsprung gelten die allgemeinen Rahmenbedingungen für Sonnenenergie in Deutschland im weltweiten Vergleich die zuverlässigsten. Deshalb sind weiterhin Investitionen im deutschen Markt zu erwarten. Photovoltaik, Solarthermie und solarem Kühlen – den drei Grundpfeilern der Sonnenenergie – sowie ihren Kombinationsmöglichkeiten, beispielsweise mit Wärmepumpen oder alternativer Mobilität, bietet der deutsche Markt sehr stabile Rahmenbedingungen. Ein weiteres Plus: Im internationalen Vergleich sind deutsche Unternehmen bei der technologischen Entwicklung obenauf.

ZWS

26. November 2010
von zws
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Solarkollektoren von ZWS entlasten die Heizungsanlage

In Neubauten muss ein bestimmter Anteil der benötigten Wärme fürs Haus aus regenerativen Energien erzeugt werden. Dies schreibt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vor. Deshalb entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer für eine Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlage. Beide Systeme haben eines gemeinsam: Das Dach des Gebäudes lässt sich effektiv nutzen, um die Sonnenenergie gewinnbringend und umweltfreundlich zu verwenden. Für den Hausbesitzer bedeutet dies, nicht nur auf Dauer seine Heizkosten zu senken und zum Umweltschutz beizutragen, sondern auch von Fördergeldern und günstigen Krediten zu profitieren. So kann durch den Einsatz einer Solarthermie-Anlage in aller Regel zwischen den Monaten April und September gänzlich auf einen zusätzlichen Heizkessel verzichtet werden. Eine Solarthermie-Anlage besteht aus einem Kollektor, in dem eine Trägerflüssigkeit durch Sonnenstrahlen erhitzt wird. Die so gewonnene Wärme wird im nächsten Schritt zu einem Speicherkessel geleitet, der das Brauchwasser des Hauses erhitzt, das für den täglichen Gebrauch verwendet wird. Im Gegensatz zu einer Solarthermie-Anlage wandelt eine Photovoltaik-Anlage die Sonnenenergie direkt in elektrischen Strom um. Durch einen Wechselrichter wird der gewonnene Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und kann anschließend in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Eine womöglich störende Optik braucht der Bauherr dabei nicht zu befürchten: Moderne Systeme lassen sich direkt beim Bau oder bei einer Sanierung des Dachs harmonisch und fast unsichtbar in die Dachfläche integrieren.(ZWS)

5. Mai 2010
von zws
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Ausbau erneuerbarer Heizenergie gestoppt

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. kritisiert den zu Wochenbeginn verhängten Förderstopp für Anlagen zur Solar-, Bio- und Erdwärme scharf. Die Interessenvertretung von 400 Unternehmen der Solarwärmebranche in Deutschland fordert die umgehende Freigabe eingefrorener Haushaltsmittel. Das Bundesumweltministerium hatte mit sofortiger Wirkung die Förderung klimafreundlicher Heizungen bis auf weiteres eingestellt. Hintergrund ist eine vom Bundesfinanzministerium verhängte Haushaltssperre über einen Betrag von 115 Millionen Euro. „Diese Sperre muss in der Haushaltssitzung im Bundestag am Mittwoch unbedingt aufgehoben werden. Andernfalls sind jährliche Klimaschutzinvestitionen in Milliardenhöhe gefährdet. Ohne die Fördermittel drohen der EE-Wärmebranche herbe Auftragseinbrüche und eine Insolvenzwelle“, warnt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. Carsten Körnig. Verbraucher seien größtenteils noch auf die staatlichen Zuschüsse angewiesen, um Mehrkosten bei der Investition in klimafreundliche Heizsysteme auszugleichen. „Ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor wird Klimaschutz in Deutschland zur Makulatur“, so Körnig. (ZWS)

16. April 2010
von zws
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Deutschland ist führender Markt für Solarthermie in Europa

Die solare Wärmegewinnung gilt als eines der erfolgversprechendsten Einsatzgebiete im Bereich der erneuerbaren Energien. Schon heute ist der Einsatz von Thermischen Solaranlagen in Deutschland gegenüber konventionellen Heiztechniken in Teilen wettbewerbsfähig. Mit zuletzt rund 9 GWth Gesamtleistung Ende 2009 ist Deutschland mit weitem Abstand der größte Markt für solarthermische Anwendungen in Europa. Einzig im Bereich der solarthermischen Leistung pro Kopf liegt Deutschland im europäischen Vergleich hinter Ländern wie Österreich und Griechenland. Gründe für den zunehmenden Ausbau der Solarthermie in Deutschland sind einerseits die hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und andererseits die politische Unterstützung durch das Marktanreizprogramm (MAP) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG). (ZWS)

16. April 2010
von tm
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Vier Tipps zum Energiesparen vom ZWS-Team

Wer Strom sparen will, muss nicht gleich neue Geräte kaufen. Schon mit wenigen Handgriffen lassen sich die Kosten auch mit den vorhandenen Mitteln senken. Der Stromverbrauch ist stark verhaltensabhängig. Bis zu einem Viertel der Kosten können eingespart werden, indem ein paar einfache Tipps beherzigt werden und ohne, dass neue Geräte anzuschaffen sind.

Tipp 1: Ein unnötiger Kostenfaktor ist der Stand-by-Betrieb von Unterhaltungselektronik wie Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen für den TV-Empfang. Denn dadurch verbrauchen die Geräte ohne genutzt zu werden weiterhin Energie und zwar nicht zu knapp. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet werden, aber noch am Netz hängen, fließt oft weiterhin Strom. Wer bei allen Geräten konsequent den Stecker zieht, kann rund 80 Euro im Jahr einsparen. Mit Hilfe einer zwischengeschalteten Steckerleiste mit integriertem Ein- und Aus-Schalter ist das Trennen mehrerer Geräte vom Netz kein Problem.

Tipp 2: Vor allem die großen Haushaltsgeräte stellen einen beträchtlichen Posten auf der Stromrechnung dar. Zu hungrigen Stromfressern können insbesondere Kühl- und Gefrierschränke mutieren. So verbrauchen Gefrierfächer ohne No-Frost-Technik, die fingerdick vereist sind, 50 Prozent mehr Energie. Regelmäßiges Enteisen spart also Geld. Zu beachten ist außerdem: Die Geräte sollten nicht neben einer Wärmequelle wie zum Beispiel dem Herd aufgestellt werden. Zudem ist auf die richtige Kühltemperatur (plus fünf bis sieben Grad) zu achten. Wer beispielsweise die Innentemperatur von fünf auf sieben Grad erhöht, der kann bei gleicher Wirkung je nach Gerät etwa 15 Prozent Strom sparen.

Tipp 3: Auch bei den Waschmaschinen kann durch die richtige Temperatur gespart werden. Dank immer effizienterer Waschmittel wird gerade leicht verschmutzte Wäsche längst auch bei 40 Grad statt den althergebrachten 60 Grad sauber. Das spart bis zur Hälfte der Stromkosten. Auch hier gilt: Schalten Sie die Waschmaschine ab, sobald das Programm beendet ist.

Tipp 4: Das mag im ersten Augenblick überraschend klingen, doch wer Tassen und Teller mit dem Geschirrspüler statt in Handarbeit reinigt, spart etwa 30 Prozent Energie ein, wenn nicht gerade die höchste Spültemperatur gewählt wird.

(zws)

3. November 2009
von tm
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Erneuerbare Energien sind saubere Sache

Die erneuerbaren Energien können bis 2020 bereits 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland decken, wenn die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Das ist das Ergebnis der Branchenprognosen für die Bereiche Wärme, Verkehr und Strom, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) vorgestellt hat. Danach kann diese Energieform 2020 bereits ein Viertel der Wärmeversorgung übernehmen, 18 Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr stellen und 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Zu den richtigen Rahmenbedingungen, die der BEE in seinem energiepolitischen Gesamtkonzept beschreibt, gehören insbesondere wirksamere Instrumente für den Ausbau der erneuerbaren Energie im Wärmesektor, ein Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie das Festhalten am Vorrang und den im Erneuerbaren-Energie-Gesetz definierten Investitionsbedingungen für Erneuerbare Energien im Stromsektor.

ZWS

16. Oktober 2009
von zws
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Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch

Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie kann bis zum Jahr 2050 über die Hälfte des Energiebedarfs hierzulande abdecken. Deutschland kann seinen Ausstoß an Treibhausgasen auf etwa 20 Prozent der Emissionen von 1990 reduzieren, vorausgesetzt die Erneuerbaren Energien werden weiter ausgebaut und die gewonnene Energie wird effizienter genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt das “Leitszenario 2009“, das das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) im Rahmen eines laufenden Forschungsvorhabens für das Bundesministerium für Umwelt, Natur und Reaktorschutz erstellt hat.

ZWS

27. August 2009
von tm
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ZWS

Willkommen auf zws-solar.info!

Dieser von ZWS-Mitarbeitern geführte Blog soll Ihnen als Informationsquelle für Themen rund um die Solartechnik dienen. Unsere ZWS-Solarteure und Solarspezialisten schreiben hier über Wissenswertes rund um das Thema Solarthermie bzw. Thermische Solaranlagen.

ZWS-Solar.info ist ein Technik-Blog der ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH.

Kurzinfo zu ZWS:   Seit der Gründung im Jahr 1995 ist ZWS einer der Vorreiter für solarunterstütztes Heizen und hat in hohem Maße zur Verbreitung der Solartechnologie in Deutschland beigetragen. Der Hauptsitz der ZWS GmbH befindet sich in Neukirchen-Vluyn (NRW). Die ZWS GmbH hat aktuell 18 Niederlassungen in Deutschland und Österreich. Eine Übersicht der ZWS-Niederlassungen finden Sie hier: ZWS Niederlassungen

4. August 2009
von tm
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ZWS-Solarnews: Solarwärme wird in Österreich zum Standard

Wie der große Solar-Verband “Austria Solar” mitteilte, sieht die Art. 15a-BVG-Vereinbarung von Bund und Ländern in Österreich für alle Wohnbauförderungen ab spätestens 2010 eine verpflichtende Solaranlageninstallation bei Öl- oder Gasbrennwertkessel im Neubau vor. Die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg haben die Verpflichtung auch auf umfassende Sanierungsfälle und Kesseltauschförderungen ausgeweitet. Auch im Burgenland ist eine Solaranlage bei der umfassenden Sanierung Fördervoraussetzung.

Hier zum Vergleich die Regelung in Deutschland:

Am 1. Januar 2009 trat das Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetz in Kraft. Neubauten müssten demnach künftig mindestens 15 Prozent und Altbauten mindestens 10 Prozent ihrer Heizenergie erneuerbar gewinnen. Neben Solarenergie ist jedoch auch Heizen mit Wärmepumpen (Mindestarbeitszahl 3,3), Biomasse, Fernwärme oder KWK erlaubt. Bei thermischen Solaranlagen ist die geforderte Mindestgröße 0,04 m² je m² Nutzungsfläche (z. B. 4 m² bei
100 m² EFH). Liegt die Energiekennzahl des Neubaues 15 Prozent unter der Energieeinsparverordnung (EnEV), entfällt die vorgeschriebene Nutzung erneuerbarer Energie.