Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie kann bis zum Jahr 2050 über die Hälfte des Energiebedarfs hierzulande abdecken. Deutschland kann seinen Ausstoß an Treibhausgasen auf etwa 20 Prozent der Emissionen von 1990 reduzieren, vorausgesetzt die Erneuerbaren Energien werden weiter ausgebaut und die gewonnene Energie wird effizienter genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt das “Leitszenario 2009“, das das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) im Rahmen eines laufenden Forschungsvorhabens für das Bundesministerium für Umwelt, Natur und Reaktorschutz erstellt hat.
Erneuerbare Energien weiter auf dem Vormarsch
16. Oktober 2009 | 1 Kommentar
7. Oktober 2011 um 11:07 Uhr
Das erneuerbare Energien den Bedarf decken können ist wohl nicht dir Frage. Eher sollte diskutiert werden, wie man dieses Vorhaben am besten umsetzen kann und welche Kosten entsthehen, was oben nicht erwähnt wird. Besonders Solarenergie und Geothermie haben aktuell noch Vergütungssätze von bis zu 28,74 Cent pro KWh. Diese werden vom Stromanbieter natürlich auf den Verbraucher umgerechnet, was bedeutet, dass dieser mit höheren Preisen kalkulieren muss, um zum Umweltschutz beizutragen. Der Theorie steht also noch die praktische Umsetzung und Akzeptanz im Weg, es bleibt also zu hoffen, dass getroffene Planungen auch effizient und sinnvoll umgesetzt werden können.