Mittwoch 5. Mai 2010 von zwsmeyer
Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. kritisiert den zu Wochenbeginn verhängten Förderstopp für Anlagen zur Solar-, Bio- und Erdwärme scharf. Die Interessenvertretung von 400 Unternehmen der Solarwärmebranche in Deutschland fordert die umgehende Freigabe eingefrorener Haushaltsmittel. Das Bundesumweltministerium hatte mit sofortiger Wirkung die Förderung klimafreundlicher Heizungen bis auf weiteres eingestellt. Hintergrund ist eine vom Bundesfinanzministerium verhängte Haushaltssperre über einen Betrag von 115 Millionen Euro. „Diese Sperre muss in der Haushaltssitzung im Bundestag am Mittwoch unbedingt aufgehoben werden. Andernfalls sind jährliche Klimaschutzinvestitionen in Milliardenhöhe gefährdet. Ohne die Fördermittel drohen der EE-Wärmebranche herbe Auftragseinbrüche und eine Insolvenzwelle“, warnt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V. Carsten Körnig. Verbraucher seien größtenteils noch auf die staatlichen Zuschüsse angewiesen, um Mehrkosten bei der Investition in klimafreundliche Heizsysteme auszugleichen. „Ohne den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor wird Klimaschutz in Deutschland zur Makulatur“, so Körnig.
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Freitag 16. April 2010 von zwsmeyer
Die solare Wärmegewinnung gilt als eines der erfolgversprechendsten Einsatzgebiete im Bereich der erneuerbaren Energien. Schon heute ist der Einsatz von Thermischen Solaranlagen in Deutschland gegenüber konventionellen Heiztechniken in Teilen wettbewerbsfähig. Mit zuletzt rund 9 GWth Gesamtleistung Ende 2009 ist Deutschland mit weitem Abstand der größte Markt für solarthermische Anwendungen in Europa. Einzig im Bereich der solarthermischen Leistung pro Kopf liegt Deutschland im europäischen Vergleich hinter Ländern wie Österreich und Griechenland. Gründe für den zunehmenden Ausbau der Solarthermie in Deutschland sind einerseits die hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und andererseits die politische Unterstützung durch das Marktanreizprogramm (MAP) und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG).
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Freitag 16. April 2010 von tm
Wer Strom sparen will, muss nicht gleich neue Geräte kaufen. Schon mit wenigen Handgriffen lassen sich die Kosten auch mit den vorhandenen Mitteln senken. Der Stromverbrauch ist stark verhaltensabhängig. Bis zu einem Viertel der Kosten können eingespart werden, indem ein paar einfache Tipps beherzigt werden und ohne, dass neue Geräte anzuschaffen sind.
Tipp 1: Ein unnötiger Kostenfaktor ist der Stand-by-Betrieb von Unterhaltungselektronik wie Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen für den TV-Empfang. Denn dadurch verbrauchen die Geräte ohne genutzt zu werden weiterhin Energie und zwar nicht zu knapp. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet werden, aber noch am Netz hängen, fließt oft weiterhin Strom. Wer bei allen Geräten konsequent den Stecker zieht, kann rund 80 Euro im Jahr einsparen. Mit Hilfe einer zwischengeschalteten Steckerleiste mit integriertem Ein- und Aus-Schalter ist das Trennen mehrerer Geräte vom Netz kein Problem.
Tipp 2: Vor allem die großen Haushaltsgeräte stellen einen beträchtlichen Posten auf der Stromrechnung dar. Zu hungrigen Stromfressern können insbesondere Kühl- und Gefrierschränke mutieren. So verbrauchen Gefrierfächer ohne No-Frost-Technik, die fingerdick vereist sind, 50 Prozent mehr Energie. Regelmäßiges Enteisen spart also Geld. Zu beachten ist außerdem: Die Geräte sollten nicht neben einer Wärmequelle wie zum Beispiel dem Herd aufgestellt werden. Zudem ist auf die richtige Kühltemperatur (plus fünf bis sieben Grad) zu achten. Wer beispielsweise die Innentemperatur von fünf auf sieben Grad erhöht, der kann bei gleicher Wirkung je nach Gerät etwa 15 Prozent Strom sparen.
Tipp 3: Auch bei den Waschmaschinen kann durch die richtige Temperatur gespart werden. Dank immer effizienterer Waschmittel wird gerade leicht verschmutzte Wäsche längst auch bei 40 Grad statt den althergebrachten 60 Grad sauber. Das spart bis zur Hälfte der Stromkosten. Auch hier gilt: Schalten Sie die Waschmaschine ab, sobald das Programm beendet ist.
Tipp 4: Das mag im ersten Augenblick überraschend klingen, doch wer Tassen und Teller mit dem Geschirrspüler statt in Handarbeit reinigt, spart etwa 30 Prozent Energie ein, wenn nicht gerade die höchste Spültemperatur gewählt wird.
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Dienstag 3. November 2009 von tm
Die erneuerbaren Energien können bis 2020 bereits 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland decken, wenn die neue Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Das ist das Ergebnis der Branchenprognosen für die Bereiche Wärme, Verkehr und Strom, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) vorgestellt hat. Danach kann diese Energieform 2020 bereits ein Viertel der Wärmeversorgung übernehmen, 18 Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr stellen und 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken. Zu den richtigen Rahmenbedingungen, die der BEE in seinem energiepolitischen Gesamtkonzept beschreibt, gehören insbesondere wirksamere Instrumente für den Ausbau der erneuerbaren Energie im Wärmesektor, ein Neustart in der Biokraftstoffpolitik sowie das Festhalten am Vorrang und den im Erneuerbaren-Energie-Gesetz definierten Investitionsbedingungen für Erneuerbare Energien im Stromsektor.
ZWS
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Freitag 16. Oktober 2009 von zwsmeyer
Energie aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie kann bis zum Jahr 2050 über die Hälfte des Energiebedarfs hierzulande abdecken. Deutschland kann seinen Ausstoß an Treibhausgasen auf etwa 20 Prozent der Emissionen von 1990 reduzieren, vorausgesetzt die Erneuerbaren Energien werden weiter ausgebaut und die gewonnene Energie wird effizienter genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt das “Leitszenario 2009“, das das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfnE) im Rahmen eines laufenden Forschungsvorhabens für das Bundesministerium für Umwelt, Natur und Reaktorschutz erstellt hat.
ZWS
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Donnerstag 27. August 2009 von tm
Willkommen auf zws-solar.info!
Dieser von ZWS-Mitarbeitern geführte Blog soll Ihnen als Informationsquelle für Themen rund um die Solartechnik dienen. Unsere ZWS-Solarteure und Solarspezialisten schreiben hier über Wissenswertes rund um das Thema Solarthermie bzw. Thermische Solaranlagen.
ZWS-Solar.info ist ein Technik-Blog der ZWS Zukunftsorientierte Wärme Systeme GmbH.
Kurzinfo zu ZWS: Seit der Gründung im Jahr 1995 ist ZWS einer der Vorreiter für solarunterstütztes Heizen und hat in hohem Maße zur Verbreitung der Solartechnologie in Deutschland beigetragen. Der Hauptsitz der ZWS GmbH befindet sich in Neukirchen-Vluyn (NRW). Die ZWS GmbH hat aktuell 18 Niederlassungen in Deutschland und Österreich. Eine Übersicht der ZWS-Niederlassungen finden Sie hier: ZWS Niederlassungen
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Dienstag 4. August 2009 von tm
Wie der große Solar-Verband “Austria Solar” mitteilte, sieht die Art. 15a-BVG-Vereinbarung von Bund und Ländern in Österreich für alle Wohnbauförderungen ab spätestens 2010 eine verpflichtende Solaranlageninstallation bei Öl- oder Gasbrennwertkessel im Neubau vor. Die Bundesländer Wien, Tirol und Vorarlberg haben die Verpflichtung auch auf umfassende Sanierungsfälle und Kesseltauschförderungen ausgeweitet. Auch im Burgenland ist eine Solaranlage bei der umfassenden Sanierung Fördervoraussetzung.
Hier zum Vergleich die Regelung in Deutschland:
Am 1. Januar 2009 trat das Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetz in Kraft. Neubauten müssten demnach künftig mindestens 15 Prozent und Altbauten mindestens 10 Prozent ihrer Heizenergie erneuerbar gewinnen. Neben Solarenergie ist jedoch auch Heizen mit Wärmepumpen (Mindestarbeitszahl 3,3), Biomasse, Fernwärme oder KWK erlaubt. Bei thermischen Solaranlagen ist die geforderte Mindestgröße 0,04 m² je m² Nutzungsfläche (z. B. 4 m² bei
100 m² EFH). Liegt die Energiekennzahl des Neubaues 15 Prozent unter der Energieeinsparverordnung (EnEV), entfällt die vorgeschriebene Nutzung erneuerbarer Energie.
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Freitag 31. Juli 2009 von tm
Häufig werden unsere ZWS-Mitarbeiter gefragt, was für den Einsatz einer Solaranlage von ZWS spricht. Einige Argumente haben wir Ihnen hier aufgelistet:
Eine ZWS – Solaranlage reduziert die Energiekosten
In unseren Breiten liefert eine Solaranlage genug Energie, um in den Sommermonaten bis zu 100 % des Warmwasserbedarfs zu decken.
Das spart Energie und verlängert die Lebensdauer des Heizkessels. Im Jahresdurchschnitt können bis zu 65 % des Warmwassers solar erwärmt werden.
Eine ZWS – Solaranlage ist aktiver Umweltschutz
Eine Solaranlage ist ein sichtbares Zeichen für zukunft- und umweltorientiertes Verhalten des Betreibers und steigert den Wert einer Immobilie.
Eine ZWS – Solaranlage nutzt emissionsfreie und unerschöpfliche Energien
Die Nutzung von solarer Energie leistet einen wichtigen Beitrag zur Einsparung fossiler Brennstoffe. Eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung eines 4-Personenhaushalts reduziert den Ausstoß von Kohlendioxid um jährlich rund 1.000 kg.
Eine ZWS – Solaranlage kann in ganz Deutschland effektiv genutzt werden
In Deutschland summiert sich die auf eine nach Süden geneigte Fläche treffende Sonnenenergie auf Ø 1.100 kWh/m2. Das entspricht ca. 250 Wannen-Vollbädern. Ob in Hamburg, Berlin, Köln oder München – bereits 1.300 Stunden Sonnenschein reichen aus, um eine Solaranlage effektiv zu betreiben.
Eine ZWS – Solaranlage macht unabhängig von Energiepreisänderungen
Eine ZWS – Solaranlage wird lukrativ gefördert
Der Einbau einer Solaranlage wird vom Bund, einigen Ländern und Gemeinden sowie EVU finanziell gefördert. Auf ZWS.de finden Sie eine kostenlose Fördermittelauskunft, um die für Sie optimale finanzielle Fördermöglichkeit zu finden.
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Freitag 8. Mai 2009 von tm
Geschäftsklima in der Solarthermiebranche verbessert sich im ersten Quartal / Heizkessel-Abwrackprämie trägt zu Marktbelebung bei.
Die deutsche Solarwärmebranche trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise. Im ersten Quartal stieg der Absatz bei den heimischen Kollektorenherstellern gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent. Das Geschäftsklima in der Branche verzeichnet insgesamt eine spürbare Aufwärtsbewegung im Vergleich zum Jahresende 2008. “Der positive Trend in der Solarthermie entgegen der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung freut uns natürlich sehr”, so Helmut Jäger, zweiter Vorsitzender im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). “Wir führen die Aufwärtsbewegung unter anderem auf die ‘Abwrackprämie’ für Altheizungen zurück.” Beim Austausch alter Heizkessel gegen einen neuen solarunterstützten Brennwert- oder Pelletskessel erhalten Eigenheimbesitzer je nach Größe der Anlage einen bis zu vierstelligen Investitionskostenzuschuss. Zu einem positiven Marktumfeld trägt auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz bei. Seit Januar 2009 schafft es im Neubausegment verbindliche Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Wärme.
Demgemäß konnten die deutschen Kollektorenhersteller laut einer Erhebung des BSW-Solar und des Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) im ersten Quartal 2009 eine Bruttokollektorenfläche von 215.000 Quadratmetern absetzen. Das bedeutet ein Absatzplus von 10,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2008.
Knapp die Hälfte der Solarthermieunternehmen beurteilt ihre gegenwärtige Lage als gut bis sehr gut. 51 Prozent rechnen mit einer günstigen Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten. Der BSW-Solar erhebt im Geschäftklimaindex “Solar” regelmäßige Zahlen unter einem festen Kreis von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Investitionen in die klimafreundliche Solarthermie werden durch Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm der Bundesregierung unterstützt. Über die Fördermöglichkeiten informiert die Service-Homepage des BSW-Solar www.solarfoerderung.de
Die deutsche Solarwärmebranche beschäftigte 2008 rund 25.000 Menschen. Sie verzeichneten einen Jahresumsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro. Derzeit sind in Deutschland rund 1,3 Millionen Solarthermieanlagen in Betrieb. Jährlich produzieren sie rund 5,3 Terrawattstunden Solarwärme.
(Quelle: BSW – Bundesverband Solarwirtschaft)
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Dienstag 24. März 2009 von tm
Diese neuen Richtlinien gelten für ab dem 1. März 2009 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellte Anträge und umfassen Änderungen bei der Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Diese setzen die Maßgaben aus dem am 1. Januar 2009 in Kraft getretenen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) um. Nach dem EEWärmeG müssen Eigentümer von Gebäuden, die neu errichtet werden, den Wärmeenergiebedarf für Heizung (einschließlich Warmwasserbereitung) und Kühlung anteilig durch erneuerbare Energien decken. Die neue Förderung berücksichtigt das Eigeninteresse des Eigentümers eines Neubaus an der Erfüllung seiner Nutzungpflicht, aber auch die Tatsache, dass die Nutzung erneuerbarer Energien in Neubauten wesentlich weniger aufwändig ist.
Künftig erhalten Antragsteller für Solarkollektoren, Biomasseanlagen bis 100 kW Nennwärmeleistung und effiziente Wärmepumpen, die in Neubauten errichtet werden, um 25 % geringere Basisfördersätze. Die Bonusförderung bleibt jedoch unberührt.
Die geringen Fördersätze gelten nur für Anlagen in Neubauten, für die der Bauantrag bzw. die Bauanzeige ab dem 1. Januar 2009 gestellt bzw. erstattet wurde. Anlagen in Neubauten, für die bereits 2008 oder früher ein Bauantrag gestellt wurde, sind wie Anlagen in Bestandsbauten von dieser Kürzung nicht betroffen.
Quelle: bafa.de
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